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Hier finden Sie ältere Meldungen.

18.12.2015

niw info 2/2015

Im aktuellen Newsletter informieren wir über bearbeitete Forschungsprojekte, personelle Veränderungen und andere Aktivitäten des NIW im zweiten Halbjahr 2015.

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17.12.2015

Geschäftsmodelle von Lohnherstellern in der deutschen Pharmabranche

Lohnhersteller produzieren im Auftrag für andere Unternehmen und sind in der Pharmaindustrie von vergleichsweiser hoher Bedeutung. In einer neu erschienen Studie, die das NIW im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) erstellt hat, wurde das bislang noch weitgehend unbekannte Teilsegment der Lohnhersteller quantitativ und qualitativ analysiert.

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26.11.2015

Neue Diskussionspapier: Bundesweite Ergebnisse zu den Auswirkungen der Schulzeitverkürzung (G8-Reform)

Die meisten Bundesländer haben im vergangenen Jahrzehnt die Länge der Gymnasialschulzeit um ein Jahr verkürzt, so dass das Abitur mittlerweile nach 12 statt 13 Schuljahren erreicht wird. Allerdings wurde die Anzahl der Unterrichtsstunden nicht reduziert, so dass die Schülerinnen und Schüler den gleichen Lernstoff nun in kürzerer Zeit absolvieren müssen. Das Ziel der Reform war, dasselbe Bildungsniveau in kürzerer Zeit zu erreichen, so dass die Abiturienten ihre nachschulische Bildung und ihren Berufseinstieg ein Jahr früher beginnen können. Zur Frage, ob und inwieweit dieses Ziel tatsächlich erreicht wird, gibt es bislang nur wenig empirische Evidenz. Daher haben die NIW-Mitarbeiter Tobias Meyer und Stephan Thomsen in Kooperation mit Heidrun Schneider vom DZHW Hannover in einem aktuellen Diskussionspapier die Auswirkungen der Reform in mehreren Bundesländern untersucht.

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25.11.2015

Neues Diskussionspapier zu den Auswirkungen des Modellprojektes Pro Kind auf Fertilität und Erwerbstätigkeit

In dem Diskussionspapier "Effects of Early Childhood Intervention on Fertility and Maternal Employment: Evidence from a Randomized Controlled Trial" untersucht Malte Sandner die Auswirkungen des Hausbesuchsprogramms Pro Kind auf die Fertilität und die Erwerbstätigkeit von benachteiligten erstgebärenden Müttern, die ALG II beziehen. Unter Verwendung administrativer und per Telefoninterview erhobener Daten zeigt er, dass Pro Kind in den ersten Jahren nach der Geburt bei den teilnehmenden Müttern die Zahl der weiteren Geburten erhöht und dadurch die Erwerbstätigkeit reduziert.

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11.11.2015

Aktuelles Gutachten zur Novellierung des kommunalen Finanzausgleichs in Niedersachsen

Das NIW hat im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport ein umfassendes Gutachten zur Novellierung des horizontalen Finanzausgleichssystems in Niedersachsen (kommunaler Finanzausgleich) erstellt. Die vorgelegten Ergebnisse zeigen dem Land einige Änderungsoptionen auf, zwingender Anpassungsbedarf besteht jedoch nicht. Der letztmalig im Jahr 1999 grundlegend novellierte kommunale Finanzausgleich in Niedersachsen bildet in seiner horizontalen Dimension die Bedarfe der Kommunen im Wesentlichen auch heute noch sachgerecht ab.

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29.10.2015

Neue Veröffentlichung: Einfluss der Schulform auf Fairnesspräferenzen

Fairnesspräferenzen haben eine große Bedeutung in der Gesellschaft, u. a. für die als gerecht empfundene Verteilung von Einkommen, die Besteuerung und die Unterstützung anderer, insb. wirtschaftlich schwächerer Gesellschaftsmitglieder. Diese Präferenzen sind individuell verschieden, bisher ist aber nicht abschließend geklärt, welcher Teil der persönlichen Präferenzen angeboren ist und welcher durch Erziehung und Bildung entsteht. Insbesondere für die Schule kann durch Vermittlung von Werten und Normen ein entscheidender Einfluss vermutet werden. Dieser wird von Katrin John und Stephan Thomsen in ihrem Aufsatz "School-track environment or endowment: What determines different other-regarding behavior across peer groups", der in der Zeitschrift Games and Economic Behavior erscheint, untersucht.

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28.10.2015

Neue Veröffentlichung: Innovationsmotor Umweltschutz

Das weltweite Wachstum der Umweltschutzwirtschaft hat auch zu einer zunehmenden Bedeutung der internationalen Innovationsanstrengungen für Umweltschutzlösungen geführt. In einer neu erschienenen Studie, die das NIW gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Umweltbundesamt erarbeitet hat, werden anhand verschiedener Indikatoren zu Forschung und Entwicklung sowie zu den Patentanmeldungen die deutschen und internationalen Strukturen und Entwicklungen in der Umweltforschung untersucht.

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27.10.2015

Neue Veröffentlichung: Die Auswirkungen eines Mentoring-Programms für Studierende

In dem Beitrag "The Effects of High-Quality Student Mentoring", der in Kürze in Economics Letters erscheint, untersucht Malte Sandner die Effektivität eines Mentoring-Programms für Studierende im ersten Semester eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums.

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15.10.2015

Neue Veröffentlichung: Die Umweltschutzwirtschaft in Deutschland - Produktion, Umsatz und Außenhandel

Weltweit werden immer größere Anstrengungen zum Schutz und zur Verbesserung von Umwelt und Klima unternommen. Diese Entwicklung schlägt sich nicht nur in wachsenden Kosten und Investitionen für Umweltschutz nieder, sondern hat auch zu einer wachsenden Bedeutung von Umweltschutz als Wirtschaftsfaktor geführt. Eine jetzt erschienene Studie, die vom NIW im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitet wurde, untersucht anhand verschiedener Indikatoren zur Produktions- und Umsatzentwicklung aus der deutschen Perspektive sowie zum Außenhandel mit potenziellen Umweltschutzgütern im internationalen Vergleich die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Umweltschutz. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Güter zur Nutzung Erneuerbarer Energiequellen gelegt.

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09.10.2015

Ergebnispräsentation des IAB Betriebspanels 2014 für Niedersachsen

Am 07. Oktober 2015 stellten Frau Jessica Japtok und Herr Prof. Dr. Wolfgang Meyer im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW) die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für das Jahr 2014 einem Fachkreis vor.

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09.10.2015

DFG-Forschungsprojekt zu chinesischen Investoren in Deutschland gestartet

Das Forschungsprojekt „Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland: Institutionelle Nähe, lokale Vernetzung und Wissensaustausch“ wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Es setzt sich zum Ziel, die Aktivitäten multinationaler Unternehmen aus China im Hinblick auf ihren Umgang mit institutioneller Distanz, ihre lokale Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Deutschland und China zu untersuchen.

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09.10.2015

Forschungsprojekt zur Nachhaltigkeit in der Lebensmittelproduktion gestartet

Das von der VolkswagenStiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des Niedersächsischen Vorab (Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung) geförderte Projekt „Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion: Alternative Proteinquellen in sozio-technischer Perspektive“ beschäftigt sich mit den Potenzialen für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung durch die Nutzbarmachung alternativer Proteinquellen.

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29.09.2015

Neue Veröffentlichung: Innovationsindikatoren Chemie 2015

Die gemeinsam von NIW und ZEW Mannheim erstellte Studie bietet in knapper Form einen aktuellen Überblick zu Forschung und Innovation in der deutschen Chemieindustrie sowie im Wissenschafts- und Technologiefeld Chemie. 

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28.09.2015

Neues Diskussionspapier zum Zusammenhang von Einkommensarmut und Persönlichkeitsmerkmalen

In einem aktuellen Diskussionspapier untersuchen Hendrik Thiel und Stephan Thomsen den Zusammenhang zwischen Einkommensarmut und Persönlichkeitseigenschaften. Dabei gehen sie insbesondere der Frage nach, ob die Wahrscheinlichkeit, von Einkommensarmut betroffen zu sein, durch die individuelle Kontrollüberzeugung einer Person beeinflusst wird, und umgekehrt, ob eine persönliche Armutserfahrung dazu führt, dass sich die Kontrollüberzeugung verändert.

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03.09.2015

Mitarbeiter des NIW präsentieren Forschungsergebnisse auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik

Auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik, die vom 6. bis 9. September in Münster stattfindet, stellen mehrere Mitarbeiter des NIW aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten, insbesondere aus den Bereichen der Arbeitsmarkt- und Bildungsökonomik, vor.

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03.09.2015

Neue Veröffentlichung: Die Ergebnisse des Modellprojektes Pro Kind im Überblick

Die bisherigen Ergebnisse der Begleitforschung des Hausbesuchsprogramms Pro Kind werden in einem neu erschienenen Artikel in der Zeitschrift Mental Health & Prevention zusammenfassend dargestellt.

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27.08.2015

NIW unterstützt 40 Flüchtlingskinder in Hannover zum Schulanfang

Das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW Hannover) beteiligt sich aktiv mit einem Beitrag zur Unterstützung der Flüchtlinge in Hannover. Zu Beginn des neuen Schuljahres besteht für viele Flüchtlingskinder ein Bedarf an Schulmaterial. Für die 40 Kinder, die zum Beginn des neuen Schuljahres in Hannover eingeschult werden, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Geld gespendet, das durch das Institut aufgestockt wurde. Hiermit konnten notwendige Schulbedarfsmaterialien wie z. B. Tuschkasten, Pinselsets, Wachsmalstifte, Buntstifte, Bleistifte und Scheren angeschafft werden.

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19.08.2015

Wissenschaftler des NIW präsentieren ihre Arbeiten auf internationalen Konferenzen

Die NIW-Forscher Alexander Cordes, Daniel Schiller und Pia Wassmann präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse auf der Jahrestagung der European Regional Science Association (ERSA), die vom 25. bis 28. August 2015 in Lissabon stattfindet. Gleichzeitig stellen die NIW-Forscher Tobias Meyer und Malte Sandner Ergebnisse ihrer Forschung auf der vom 24. bis 27. August in Mannheim stattfindenden Jahrestagung der European Economic Association (EEA) vor.

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13.08.2015

niw info 1/2015

Im aktuellen Newsletter informieren wir über abgeschlossene und neue Forschungsprojekte und andere Aktivitäten des NIW im ersten Halbjahr 2015.

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30.07.2015

Neues NIW-Diskussionspapier: Ist der Fachkräftemangel in Niedersachsen akut?

Fachkräftemangel ist in Deutschland zu einem wichtigen wirtschaftspolitischen Thema geworden. Dabei ist nicht immer klar, ob die Sorge sich auf die aktuelle Situation bezieht oder eine in Zukunft auftretende Knappheit befürchtet wird. Der Beitrag "Fachkräftemangel in Niedersachsen: Ein aktuelles Problem?" von Prof. Dr. Wolfgang Meyer überpüft empirisch, ob in Niedersachsen in den Jahren von 2008 bis 2014 bereits eine Mangelsituation bei Fachkräften vorgelegen hat oder ob es sich eher um temporäre Engpässe handelte, die durch ein verbessertes Personalmanagement beseitigt werden könnten. Es zeigt sich, dass der Fachkräftebedarf konjunkturellen Schwankungen unterworfen ist, ohne einen eindeutigen Trend aufzuweisen. Zur Messung des Fachkräftemangels werden subjektive Problemeinschätzungen des Managements und quantitative Daten zu Einstellungskompromissen und nicht besetzten Stellen herangezogen. Insbesondere letztere sprechen dafür, dass die auftretenden Besetzungsprobleme eher kurzfristiger Natur sind.

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23.07.2015

Vortrag im NIW-Forschungsseminar

Am Dienstag, den 28. Juli 2015, wird Frau Prof. Dr. C. Katharina Spieß (DIW Berlin und FU Berlin) zum Thema "Preference for College and Educational Inequality: Do Students Lack Information?" im NIW-Forschungsseminar vortragen. Der Vortrag findet um 14:00 Uhr im NIW (Königstraße 53) statt. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.

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09.07.2015

Neue Veröffentlichung: Entwicklung und funktionale Verschiebungen der Industriebeschäftigung in Europa

In den meisten europäischen Ländern ist seit längerem ein erheblicher Rückgang der Industriebeschäftigung zu beobachten. In einem neu erschienenen Beitrag zum DIW Vierteljahresheft 1/2015 gehen Alexander Cordes und Birgit Gehrke der Frage nach, ob ein Zusammenhang zwischen der Gesamtentwicklung der Industriebeschäftigung und deren struktureller Zusammensetzung (Funktionen bzw. Tätigkeiten) erkennbar ist. Insgesamt hat vor allem die sinkende Nachfrage nach Fertigungstätigkeiten zum industriellen Beschäftigungsrückgang in der EU seit 2008 beigetragen. Im wissensintensiven Industriesektor wog dieser Effekt aufgrund der höheren Bedeutung von strategisch wichtigen Funktionen (MINT-Berufe, hochwertige Managementfunktionen) weniger schwer als in den übrigen Industrien. Die Beschäftigung in der deutschen Industrie konnte von der vergleichsweise geringen Bedeutung der Fertigungstätigkeiten, aber auch von der insgesamt günstigeren konjunkturellen Lage profitieren.

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02.07.2015

Neue Veröffentlichung: Die Wirkungen der Verkürzung der Sekundarschulzeit

In einem kompakten und gut lesbaren Format präsentieren die Beiträge in der Reihe IZA World of Labor umfassende wirkungsbasierte Forschungsergebnisse in zeitgemäßer Weise für eine große Gruppe von interessierten Adressaten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien. Unter dem Titel “The impacts of shortening secondary school duration” gibt der gerade erschienene Aufsatz von Prof. Dr. Stephan Thomsen einen Überblick zu den Wirkungen der Verkürzung der Sekundarschulzeit. Grundlage sind insbesondere die verfügbaren wissenschaftlichen Analysen und Studien zur den großen Reformen des Gymnasiums in Deutschland (von G9 auf G8) und der Highschool in Kanada.

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29.06.2015

Tätigkeitsbericht 2014 erschienen

Der NIW-Tätigkeitsbericht 2014 gibt einen Überblick über die Arbeiten des NIW im Jahr 2014.

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19.06.2015

Niedersachsens Wirtschaft 2015: Solider Aufschwung erkennbar

Der neu erschienene NIW-Konjunkturletter informiert über die derzeitige Situation und Entwicklung der niedersächsischen und deutschen Wirtschaft.

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17.06.2015

Forschungsergebnisse des NIW bei der Jahrestagung der European Society for Population Economics

Der Wissenschaftler Mario Reinhold ist eingeladen, aktuelle Forschungsergebnisse aus dem NIW zur rückläufigen Lohnentwicklung junger Akademiker in Deutschland im Rahmen der 29. Tagung der European Society for Population Economics (ESPE) in Izmir einem internationalen Publikum zu präsentieren.

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16.06.2015

Jetzt auch auf Englisch erschienen: Liste potentieller Umweltschutzgüter

Die vom NIW im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitete neue Liste potentieller Umweltschutzgüter ist jetzt auch in englischer Sprache verfügbar. Der Methodenbericht beschreibt das Vorgehen, welche Güter der Umweltschutzwirtschaft zuzuordnen sind, und liefert eine neue Liste solcher Güter, die auf dem aktuellen Güterverzeichnis der Produktionsstatistik basiert. Auf dieser Basis können Untersuchungen zur Produktionsstruktur und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Umweltschutzwirtschaft und ihrer wachsenden Bedeutung für die Volkswirtschaft Deutschlands durchgeführt werden.

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08.06.2015

Neue Veröffentlichung: Ökonomische Kosten-Nutzen-Analysen als Beurteilungsinstrument in der Prävention

In einem aktuellen Beitrag im forum kriminalprävention beschäftigt sich Prof. Dr. Thomsen mit den Möglichkeiten, ökonomische Kosten-Nutzen-Analysen zur Beurteilung in der (Kriminal-)Prävention einzusetzen. Kriminalität in Deutschland verursacht massive Schäden, sowohl für die direkt und indirekt Betroffenen als auch die Gesellschaft insgesamt. Um diese Schäden objektiv zu bewerten, müssten die Schäden bzw. ihre Kosten zunächst bestimmt und vergleichbar gemacht werden. Mit diesem Kostenvergleich kann dann auch die Frage beantwortet werden, welchen Aufwand der Staat betreiben sollte, um die Kriminalität einzudämmen. Die Verwendung von Kosten-Nutzen-Analysen würde es erlauben, Präventionsprogramme und die Kriminalpolitik ökonomisch zu beurteilen und so Entscheidungen im Hinblick auf Modifikationen, Ausweitungen oder Einstellungen der Aktivitäten zu unterstützen. 

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04.06.2015

Neue Veröffentlichung: Methode zur präziseren Vorausberechnung der Bevölkerung in kleinen räumlichen Einheiten

In ihrem aktuellen Beitrag "Subnational Population Projections by Age: An Evaluation of Combined Forecast Techniques", der im Population Research and Policy Review erscheint, schlagen Mario Reinhold und Stephan Thomsen die Kombination verschiedener Methoden zur Bevölkerungsvorausberechnung vor, um die Präzision der Ergebnisse in kleinen räumlichen Einheiten zu verbessern. Bevölkerungsvorausberechnungen unter Berücksichtigung der Altersstruktur für kleine räumliche Bereiche sind dabei eine wichtige Grundlage für alle demographiebezogenen Entscheidungen. Beispiele hierfür in der Planung der künftigen physischen und sozialen Infrastruktur sind die regional und altersbezogen unterschiedliche Nachfrage nach z. B. Schulen, Krankenhäusern und der Grundversorgung, aber auch nach sozialen und pflegerischen Dienstleistungen. Je genauer die Vorausberechnung daher ist, umso besser können Über- und Unterkapazitäten vermieden werden. Bereits kleine prozentuale Abweichungen in der Vorausberechnung können dabei in der Folge zu großen Fehlinvestitionen führen. Das von den Autoren entwickelte und in einer Anwendung für Niedersachsen gezeigte Verfahren verringert den üblichen Prognosefehler deutlich. Die Verwendung in der Planung könnte so zu einem effizienteren Einsatz öffentlicher und privater Mittel beitragen.

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02.06.2015

Gutachten zum demographischen Wandel in der Stadt Hamburg vorgestellt

In einer gemeinsamen Veranstaltung der Wirtschaftsbehörde der Stadt Hamburg und der Körber-Stiftung wurden heute zwei Studien zum demographischen Wandel in der Freien und Hansestadt Hamburg vorgestellt und mit Experten diskutiert. Eine der Studien wurde vom NIW erarbeitet und widmete sich den veränderten Rahmenbedingungen in der Region. Dabei ging es um die Chancen und Herausforderungen Hamburgs für ausgewählte Produkte und Dienstleistungen sowie die Folgen der veränderten Altersstruktur der Beschäftigten.

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02.06.2015

Bericht zum Indikatorensystem für industrielle Schlüsseltechnologien (KETs Observatory) ist erschienen

Die Forschungsgruppe zum Indikatorensystem für industrielle Schlüsseltechnologien (KETs Observatory) hat ihren ersten Jahresbericht vorgelegt. Darin wird im Auftrag der EU-Kommission (DG Growth) die Leistung der EU-28 und ihrer Mitgliedsländer in den Schlüsseltechnologien (Key Enabling Technologies) Nanotechnologie, industrielle Biotechnologie, optische Technologien, Mikro- und Nanoelektronik, neue Werkstoffe sowie neue Produktionstechnologien im Vergleich zu wichtigen Wettbewerbern in Nordamerika und Asien analysiert. Der Fokus des ersten Jahresberichts liegt auf den Bereichen Technologie (Patente), Produktion, Außenhandel und Unternehmen. Innerhalb des aus 6 europäischen Forschungsinstituten bestehenden Konsortiums zeichnet das NIW für die Analysen zum Außenhandel verantwortlich.

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11.05.2015

Vorstandswechsel im NIW

Auf der Vereinssitzung des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) in Hannover am 24. April 2015 sind zwei der drei bisherigen Vorstandsmitglieder, Prof. Dr. Javier Revilla Diez und Prof. Michael Sommer auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des Instituts ausgeschieden. Neben dem Direktor des NIW, Prof. Dr. Stephan Thomsen, wurde Prof. Dr. Sonning Bredemeier als neues Vorstandsmitglied gewählt.

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07.05.2015

Kosten und Nutzen von Prävention in der ökonomischen Analyse

Zum Schwerpunktthema des 20. Deutschen Präventionstages, "Prävention rechnet sich. Zur Ökonomie der Kriminalprävention", hat der Direktor des NIW, Prof. Dr. Stephan Thomsen, das wissenschaftliche Gutachten mit dem Titel "Kosten und Nutzen von Prävention in der ökonomischen Analyse" erarbeitet. Dieses Gutachten stellt die Diskussionsgrundlage für den 20. Deutschen Präventionstag am 8. und 9. Juni 2015 in Frankfurt/Main dar. Gemeinsam mit den Veranstaltern, Erich Marks und Professor Kerner, dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Peter Feldmann wird Professor Thomsen den Kongress eröffnen.

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06.05.2015

Vortrag im NIW-Forschungsseminar

Am Dienstag, den 12. Mai 2015, wird im NIW-Forschungsseminar Frau Prof. Dr. Katja Görlitz (Freie Universität Berlin) zum Thema "Evaluation of the training voucher program Bildungsprämie" vortragen. Der Vortrag findet um 14:00 Uhr im NIW (Königstraße 53) statt. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.

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19.03.2015

Vortrag im NIW-Forschungsseminar

Am Dienstag, den 24. März 2015, findet um 14:00 Uhr das NIW-Forschungsseminar mit einem Vortrag von Dr. Simon Janssen (IAB Nürnberg) unter dem Tiel "The Long-Lasting Effect of Technological Change on the Careers of Young Workers: Evidence from Changes of Mandatory Training Regulations" statt. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.

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03.03.2015

Gutachten zu den Entwicklungsperspektiven der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel ist erschienen

Die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt haben Sondierungs- bzw. Informationsgesprächen mit dem Ziel geführt, die Optionen für eine engere Zusammenarbeit und eine mögliche Fusion der beiden Landkreise zu bewerten. Das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (NIW) wurde in diesem Rahmen Anfang Januar 2015 von den beiden Landkreisen beauftragt, ein Gutachten zu den gemeinsamen Entwicklungsperspektiven zu erstellen. Das Gutachten wurde jetzt in einer gemeinsamen Sitzung im Wolfenbütteler Kreishaus den Kreisausschüssen der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel vorgestellt.

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25.02.2015

Aktuelle Studien zum deutschen Innovationssystem erschienen

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat heute ihr Jahresgutachten an die Bundesregierung übergeben. Die Expertise stützt sich dabei auch auf innovationspolitisch relevante empirische Studien, die das NIW Hannover teils in Eigenregie, teils gemeinsam mit anderen Forschungsinstituten erarbeitet hat.

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11.02.2015

DFG fördert neues Forschungsprojekt: Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland - Institutionelle Nähe, lokale Vernetzung und Wissensaustausch

Die Zunahme von Investitionen multinationaler Unternehmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern in Industrieländern wurde von der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) im Jahr 2006 als bedeutender Trend der weltwirtschaftlichen Entwicklung bezeichnet. Ein neues Forschungsprojekt am NIW, das für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, setzt es sich zum Ziel, die Aktivitäten von multinationalen Unternehmen aus China in Deutschland im Hinblick auf ihren Umgang mit institutioneller Distanz, öffentlicher Wahrnehmung, sowie lokaler Vernetzung und Wissenstransfer zu untersuchen.

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10.02.2015

Neue Veröffentlichung: China ist im Dienstleistungssektor für ausländische Investoren noch nicht attraktiv

In einem neu veröffentlichten Aufsatz haben Daniel Schiller, Martijn J. Burger und Bas Karreman die gegenwärtige sektorale und funktionale Spezialisierung zwischen Hongkong und dem chinesischen Perlflussdelta untersucht. Auf Basis von Daten über Standortentscheidungen multinationaler Unternehmen der letzten zehn Jahre gehen sie der Frage nach, ob bei Dienstleistungsfunktionen Belege für eine zunehmende Konkurrenz zwischen den beiden Regionen um ausländische Direktinvestitionen zu erkennen sind.

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02.02.2015

Neues Forschungsprojekt im Auftrag des BMAS: Risiken atypischer Beschäftigungsformen

Das NIW ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit einem Projekt zur Untersuchung der "Risiken atypischer Beschäftigungsformen für die berufliche Entwicklung und das Erwerbseinkommen im Lebensverlauf" beauftragt worden. Das Forschungsprojekt soll Erkenntnisse liefern, welche Wirkungen von atypischer Beschäftigung auf die Qualifikations- und Kompetenzentwicklung, die berufliche Mobilität, die Lebenszufriedenheit und die Einkommensverläufe von Personen im Erwachsenenalter ausgehen. Dabei soll insbesondere die Frage beantwortet werden, ob atypische Beschäftigung zu einer erfolgreicheren Integration in den Arbeitsmarkt ("Brückeneffekt") oder zu einem längerfristigen Verbleib in atypischer Beschäftigung ("Einsperreffekt") führt.

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28.01.2015

niw info spezial 1/2015: Verkehr und Logistik in Niedersachsen

Die Diskussion über die Verkehrsinfrastruktur genießt aktuell eine hohe Aufmerksamkeit in Deutschland. Das Jahr 2015 ist die entscheidende Phase der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans. Er bildet die Grundlage, auf der über wesentliche Infrastrukturprojekte in den kommenden Jahren entschieden wird. Im neu erschienenen niw info spezial 1/2015 stellen wir wesentliche Fakten, Argumente und Handlungserfordernisse im Hinblick auf die Verkehrsinfrastruktur und die Logistikwirtschaft in Niedersachsen in kompakter Form vor.

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15.01.2015

Vortrag im NIW-Forschungsseminar

Am Dienstag, den 20. Januar 2015, wird im NIW-Forschungsseminar Frau Dr. Britta Gehrke (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) zum Thema "Does Short-Time Work Save Jobs? A Business Cycle Analysis" vortragen. Der Vortrag findet um 14:00 Uhr im NIW (Königstraße 53) statt. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.

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